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Online Spiele auf dem Vormarsch

Was noch vor einigen Jahren undenkbar schien, ist heute vollkommen normal: Millionen Menschen spielen jeden Tag miteinander oder gegeneinander über das Internet. Onlinespiele erobern Kinderzimmer, Arbeitsplätze und Handy-Bildschirme gleichermaßen. Ein Rückgang des Trends in der Zukunft ist nicht erkennbar. Im Gegenteil: Der Vormarsch in Richtung Internetspiele ist nicht aufzuhalten – auch wenn eine Prognose dieser Art in dieser schnelllebigen Welt natürlich reine Spekulation ist. Woher kommt diese Faszination? Was zeichnet das Spielen online aus? Und worauf gilt es zu achten, wenn man sich spielenderweise im Netz aufhält?

Im Browser, Client oder als App, allein oder zusammen – Du entscheidest!

Es gibt mehrere Arten von Online-Spielen, beispielsweise Browsergames, Spiele zum Herunterladen oder auch Apps speziell fürs Handy. Ihnen allen gemein ist, dass sie eine bestehende Internetverbindung benötigen, ohne die sie nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt werden können. Klar, fehlt die Anbindung ans World Wide Web, wird es schwer mit anderen Spielern in Kontakt zu treten. Denn darum geht’s in erster Linie beim online Spielen: eine Partie gemeinsam mit Personen rund um den Globus. Egal wie weit entfernt sie in der realen Welt sind (es darf natürlich auch die Freundin von nebenan oder ein Arbeitskollege sein), im Spiel selbst ist man sich ganz nah. Man geht zum Beispiel zusammen auf die Jagd oder löst knifflige Rätsel. Viele Computerspiele fürs Internet erzeugen eine bleibende, virtuelle Welt, die auch weiterexistiert, wenn du nicht online bist. Wolltest du schon immer mal als Rollenspielheld durch virtuelle Weiten schlendern, erfolgreich einen Bauernhof leiten oder im packenden Schusswechsel eines eSport-Shooters die Oberhand behalten? Die Bandbreite und Vielzahl unterschiedlicher Online Spiele nimmt Tag für Tag zu.

Merkmale eines Online-Spiels:

  • braucht eine bestehende Internetverbindung
  • läuft im Internetbrowser oder als Client beziehungsweise App
  • zahlreiche Genres und Bezahlmodelle, Stichwort free-to-play

Online Spielen im Wandel

Aber auch innerhalb der Onlinespielebranche herrscht viel Bewegung und Entwicklung. Ursprünglich entstanden sind sie aus Brettspielen und textbasierten Abenteuerspielen, mit größerer technischer Leistungsfähigkeit der Computer und Internetleitungen wurden in den 1990er Jahren auch komplexere Programme für Online-Begeisterte möglich. Während die Games im Internet beispielsweise früher oft auf Abonnement-Modellen basierten, finden sich heute vorwiegend kostenlos spielbare Möglichkeiten im WWW und den App Stores dieser Welt. Online spiele kostenlos oder free-to-play heißt das Stichwort, mit dem die meisten Titel dann beworben werden. Wirklich 100 Prozent gratis Online-Spiele sind die Games jedoch oft nicht, zumindest dem gängigen Verständnis nach. Ein weiteres Phänomen: Erfolgreiche Spielprinzipien werden von Entwicklern und Betreibern kopiert und nachgeahmt, in der Hoffnung, ein paar Krümel vom Gewinnerkuchen der beliebtesten Onlinegames zu ergattern. Deswegen findest du in der Welt der meist gespielten Apps und Browserspiele oft auch Titel mit sich ähnelndem Aufbau, Gameplay oder nur einfach dem gleichen Schauplatz.

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