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Path of Exile Test: Monsterschnetzelei im großen Stil

22.01.2013 um 10:48 Uhr von Anna Radak in TestDownload SpieleHack and Slay

Seit mehr als sechs Jahren in Entwicklung befindet sich Path of Exile in der Testphase. Das actionreiche Hack'n'Slay-Spiel stammt aus dem Hause Grinding Gear Games und ist laut Genre-Fans das, was Diablo 3 hätte sein sollen. Obwohl das Spiel derzeit noch in der Closed Beta steckt, haben wir uns Zugang verschafft und uns in harter redaktioneller Arbeit in die kostenlose Welt von Wraeclast gestürzt. In unserem Test erfahrt ihr, ob uns das Rollenspiel mehr als ein müdes Gähnen entlocken und vielleicht sogar mit Originalität punkten konnte.

Von der Zauberhexe bis zum flinken Duellant

Um uns einen Einblick in den Free-to-Play-Titel zu verschaffen, widmen wir uns erst der Erstellung einer Spielfigur. Zur Auswahl stehen uns sechs unterschiedliche Klassen: Templar, Shadow, Marauder, Ranger, Duelist oder Witch. Alle Charaktere weisen eine eigenständige Hintergrundgeschichte auf und befinden sich - unabhängig voneinander - im Exil. Weil uns die blonde Frau mit dem britischen Akzent sympathisch ist, entscheiden wir uns für den Ranger und ziehen als agile Bogenschützin in das finstere Abenteuer.

Laut Beschreibung ist die Waldläuferin aktive Tierschützerin.

Zu unserer Enttäuschung gibt es kein Tutorial, das uns in die Spielmechanik einführt. Das ist zwar nicht besonders anfängerfreundlich, aber zumindest die Steuerung ist aus ähnlichen Spielen - zum Beispiel Diablo, Torchlight oder Titan?s Quest - bekannt und stellt für geübte Zocker keine große Herausforderung dar. Schnell sind wir in die erste Quest verwickelt und haben Hillock, den ersten Mini-Boss, vor uns. Der ist aber ziemlich schwach auf der Brust und liegt schon nach wenigen Pfeilen auf dem Boden. Hinter ihm finden wir ein Portal, das uns in die Stadt führt. Nachdem uns einige Figuren über die Geschichte der Stadt belehren, verlassen wir Lioneye's Watch und widmen uns den ersten Aufgaben.

Die Qual der Wahl - Skills, wohin das Auge reicht

Einige Stunden später gilt die finstere Welt von Path of Exile quasi als unser zweites Zuhause und uns wird eine Sache klar: Die Damen und Herren von Grinding Gear Games verstehen ihr Handwerk und schaffen es, ein in die Jahre gekommenes Genre mit innovativen Elementen zu erweitern. Was die Originalität des Action-Rollenspiels betrifft, sticht uns sofort der ausführliche Skill-Baum ins Auge.

Die Auswahl ist groß, wirklich groß.

Unzählige Kombinationsmöglichkeiten ermöglichen einen Charakter, der ganz und gar auf unsere bevorzugte Spielweise abgestimmt ist. Je höher die Stufe, umso mehr Upgrades stehen zur Verbesserung bereit. Von Elementarschaden bis zur Axt-Spezialisierung: Mehr als 1350 Talente schmücken die Übersicht, sind aber ausschließlich auf passive Attribute beschränkt. Neben der Ausrüstung ist die Skillung übrigens der einzige Weg, um die basisbildenden Eigenschaften Intelligenz, Stärke und Geschick zu steigern. Sie sind den Farben Blau, Rot oder Grün zugeordnet und bestimmen, welche aktiven Fähigkeiten uns im Spielverlauf zur Verfügung stehen. Apropos Fähigkeiten: Unsere Bogenschützin benutzt bevorzugt den Pfeilhagel und kämpft sich so ziemlich erfolgreich durch Zombies, Geister oder andere mythische Wesen.
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