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Bei InnoGames an der Alster sitzen erfahrene Spielestrategen

Heute beschäftigt InnoGames in Hamburg und Düsseldorf rund 400 Mitarbeiter, die neue Spiele entwickeln und die bereits veröffentlichten Titel für ihre über 150 Millionen registrierten Spieler betreuen. Doch wie bei so vielen Browsergame-Publishern begann auch bei InnoGames alles ganz klein. Die Brüder Eike und Hendrik Klindworth wollten mit Michael Zillmer, alle drei bis heute Teil der Geschäftsführung, ein unterhaltsames Spiel entwickeln, das ihnen selbst Spaß machen sollte. Also begannen sie 2003 mit der Entwicklung von Die Stämme, ein Hobbyprojekt, das zu einem der erfolgreichsten Browsergames der damals noch jungfräulichen Onlinespieleszene wurde. Bis 2005 war die Spielerzahl auf 50.000 gestiegen, weshalb die Entwickler des Titels beschlossen, professionelle Entwickler und Betreiber von Onlinegames zu werden. Im selben Jahr erschien eine überarbeitete Version von Die Stämme.

2007 gründete das Trio schließlich die InnoGames GmbH, die bis heute mehrere browserbasierte Spiele, wie Grepolis (2009) oder Forge of Empires (2012), herausgebracht hat. Nachdem der Videospielverlag 2010 nach Korea expandiert und die Tochtergesellschaft "InnoGames Korea Ltd" gegründet hatte, erwarb der britische Investor "Fidelity Growth Partners Europe" eine Minderheitsbeteiligung am deutschen Mutterkonzern. Durch diese Finanzspritze erhofft sich die Geschäftsleitung von InnoGames nicht nur eine Erweiterung des Spieleangebots, sondern auch die Förderung des firmeneigenen Spieleportals. 2011 erregte der Wechsel des vorher bei EA als Executive Vice President Publishing beschäftigten Dr. Gerhard Florin zu InnoGames Aufsehen. Als Chairman besitzt er in seiner neuen Position eine beratende Funktion im Vorstand der Firma.

Free-to-play aus Überzeugung

„Jeden Tag aufs Neue setzen wir uns hohe Ziele und tun gemeinsam alles dafür, diese zu erreichen. Für absolut geniale Spiele und für Millionen begeisterter Spieler weltweit.“, äußert sich Innogames auf der firmeneigenen Webseite.

Das Geschäftsmodell des Hamburger Unternehmens ist gleichzeitig Firmenmotto: Alle Produkte von InnoGames sind grundsätzlich und dauerhaft kostenlos spielbar. Finanziert wird das Ganze über Mikrotransaktionen im Spiel und Werbung. Nachdem sich mehrere Ausflüge in andere Spiele-Genre als wenig fruchtbar herausgestellt haben, konzentriert man sich seit 2014 auf die eigene Kompetenz in der Entwicklung von Strategiespielen. Als neuer firmenstrategischer Fokus kommt seitdem auch die Ausrichtung auf mobile Geräte hinzu. Aus dem Browserspielehersteller wird zunehmend ein Entwickler von Handy- und Tabletspielen. Kernelement ist dabei das sogenannte „Single Sign on“-Prinzip. Du kannst dich mit demselben Account in der Browserversion und in der App bewegen. Spielfortschritte werden synchronisiert.

Einige bekannte Spiele von InnoGames:

  • Die Stämme
  • Grepolis
  • Forge of Empires
  • Tribal Wars 2

InnoHub und Game Jam

Doch nicht nur als Entwickler und Publisher eigener Spiele versucht sich InnoGames einen Namen zu machen. Mit einem jährlich veranstalteten Game Jam werden Nachwuchskreative, Grafiker und Programmierer zu einem zeitlich begrenzten Spieleentwicklungs-Event geladen. Ziel ist es, binnen 48 Stunden ein fertiges Spiel auf die Beine zu stellen. Teil des Unternehmens ist darüber hinaus der InnoHub, ein Gründerzentrum für Spieleentwickler und Start-ups. Durch Arbeitsräume, Support wie Kontaktvermittlung und ein Mentorenprogramm sollen Spielbetreibende der Region gezielt gefördert werden.

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