Free 2 Play

Kostenlos spielen mit free-to-play Games

„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“ (Albert Einstein, 1879-1955)

Genau deswegen sind die meisten Spiele, die du auf browsergames.de findest, gratis spielbar – auch wenn der berühmte Physiker damit keine Onlinespiele oder Apps gemeint hat. Es existiert ein riesiges Universum an teils hervorragenden Spielen, für die du erst nicht in den Laden rennen oder die Kreditkarte zücken musst. Kostenlos im Internet zu spielen ist beliebt wie nie zuvor und immer mehr Games dieser Art drängen einer Flut gleich auf den internationalen Markt. Da kann man schon mal schnell den Überblick verlieren.

Kurze Definition: Auch ohne Englischkenntnisse ist eigentlich schnell klar, worum es beim Begriff „free 2 play“ oder sogenannten „free to play games“ geht. Gemeint ist die Möglichkeit, ein Onlinespiel oder eine Handy-App ohne Geldeinsatz spielen oder zumindest ausprobieren zu können. Der Teufel steckt aber meist im Detail.

Free-to-play heißt nicht gleich kostenlos

Da es keine einheitlich und international anerkannten Regeln dafür gibt, was free-to-play ist und was nicht, kann jeder Betreiber oder Entwickler sein Produkt so nennen. Nur kurz anspielen und nach einer Stunde oder ab Levelstufe 5 muss gelöhnt werden? Sind nur bestimmte Gebiete oder Charaktere gratis? Oder kannst du dir lediglich Zeitvorteile, aber keine PvP-relevanten Dinge kaufen? Es gibt große Unterschiede von Spiel zu Spiel und der „Free to play“-Dschungel wird mit jedem Tag unübersichtlicher. Willst du genauer wissen, was die Verantwortlichen mit free-to-play meinen, lohnt sich ein Blick in die Beschreibung, die FAQ oder den spielinternen Shop, der in den meisten Spielen vorhanden ist.

In der Regel lassen sich folgende Bezahlmodelle für Free-to-play-Spiele finden:

  • free-to-try, das bedeutet nur sehr eingeschränkt gratis spielbar, weil kostenloses Spielen zeitlich oder vom Spielfortschritt her begrenzt ist.
  • Abo und kostenlos parallel, also sogenannte Hybrid-Modelle, die bestimmte Spielinhalte (Charakterklassen, Regionen, Boosts) nur Spielern ermöglichen, die bereit sind, Monatsgebühren zu entrichten.
  • Vor allem in MOBA-Games anzutreffen. Spielen kostenlos ist nur bei einem Teil des gesamten Umfangs drin, beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Charakteren. Die Auswahl wechselt aber regelmäßig, womit immer wieder andere Inhalte frei verfügbar werden.
  • Mikrotransaktionen via Online-Shop, das gängigste und mit Abstand häufigste Modell. Virtuelle Güter jedweder Form werden im Item-Shop für eine virtuelle Währung feilgeboten.
  • 100 Prozent free-to-play, wirklich und komplett gratis. Kostenlose Spiele dieser Art sind vergleichsweise selten, zum Beispiel als Hobbyprojekt oder als begleitende App für einen Kinofilm.

Diese Einordnung ist natürlich nicht abschließend und bedeutet auch kein absolutes Entweder-oder. Meist sind free-to-play Games eher eine Mischung mehrerer Modelle, etwa MMORPG mit optionalem Abonnement und Item-Shop.

Free-to-play = Abzockspiel und Geldfalle?

Seit Jahren ist eine Diskussion darüber entbrannt, wie sehr der Slogan „Jetzt gratis spielen“ von free-to-play Games dazu dient, ahnungslose Spieler erst anzulocken und dann durch versteckte Kostenfallen abzukassieren. Insbesondere Minderjährige seien gefährdet, in vermeintlich kostenlosen Kinderspielen auf Werbung oder Bezahlinhalte zu stoßen, die sie nicht klar als solche einordnen können. Auf browsergames.de findest du die Einschätzung der USK, wenn es diese für ein Spiel gibt. Ansonsten sind Einträge in unserer Datenbank klar nur dann als kostenlos spielbar gekennzeichnet, wenn dies auch wirklich zutrifft.

Free-to-play = Pay-2-win?

Auch ein anderes Thema hält sich insbesondere in Onlinespielen mit PvP: Games mit dem Label free-to-play genießen bei einigen Spielern den Ruf generell unausgewogener Balance, Stichwort pay-2-win. Es ist in der Tat schwer, eine Grenze zu ziehen: Was für den einen schon unfaire Vorteile von Bezahlspielern gegenüber den kostenlosen Daddlern sind, ist für den nächsten vollkommen in Ordnung. Sehen zu viele Kunden andererseits keinen Mehrwert in den angebotenen Kaufoptionen, kann Betrieb, Support und Weiterentwicklung freilich auch nicht gewährleistet werden. Gelingt es Entwicklern und Betreiber nicht, beide Seiten gleichermaßen zufrieden zu stellen, hält sich der Titel im Normalfall nicht lange auf dem Markt.

Premium-Währung für alle

Entscheidender Punkt in Sachen Free-to-Play-Balance ist beispielsweise, ob und inwieweit die kaufbare Premium-Währung auch so „nur durch Spielen“ erhalten werden kann. Teure Bezahlinhalte können in diesem Fall für alle Spieler zugänglich werden, die Exklusivität eines Premiumkontos oder eines VIP-Status sinkt. Viele Spiele greifen auf diese Option zurück, um Aktivität und intensiven Zeiteinsatz im Spiel zu belohnen.

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