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Forge of Empires: Die Menschheitsgeschichte im Zeitraffer – Vorschau auf das neue Aufbau-Strategiespiel

10.01.2012 um 16:13 Uhr von Stephan Keller in VorschauStrategieSteinzeit

Mit Forge of Empires hat Publisher InnoGames nicht weniger als eine epochale Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit angekündigt. Tatsächlich kommt das Aufbau-Strategiespiel wie eine bunte Mischung aus Die Siedler Online und RamaCity, eine SimCity-Adaption für den Browser aus dem Hause Bigpoint, daher. Doch Forge of Empires bietet noch mehr: Das Spiel ist gespickt mit Anleihen aus der PC-Reihe Civilization und einer für Browserspiele beeindruckenden Grafikdetailliertheit.

Derzeit befindet sich das neue Zeitalter-Browsergame in einer ersten geschlossenen Testphase, vom Publisher 'exklusive Preview' genannt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um der "Schmiede der Imperien" einen Besuch abzustatten.

Herrliches Imperium, nix da!

Eure Reise durch die Epochen der Menschheitsgeschichte beginnt als Stammeshäuptling mitten in der Steinzeit. Auf einer grünen Wiese lasst ihr euch nieder und legt den Grundstein für ein neues Imperium. Doch bis von einem kontinentalen Reich annähernd die Rede sein kann, ist es noch ein langer Weg! In behelfsmäßig zusammengezimmerten Hütten fristen eure Leute fürs Erste ihr Dasein und ernähren sich von dem, was die karge Erde bietet. Frühe Entwicklungen wie Töpferwesen und Bewässerungstechniken helfen euch, schnell eine einfache Siedlung aus dem Boden zu stampfen. Und eh ihr euch verseht, findet ihr euch in der Bronzezeit wieder.
Forge of Empires

Forge of Empires

In regelmäßigen Abständen liefern eure Untertanen Gold und andere Produkte ab. Wie in RamaCity die Urbis, sammelt ihr in Forge of Empires alles per Mausklick ein und verwendet die erwirtschafteten Ressourcen beispielsweise zum Ausbau der Siedlung.

Viele eurer Gebäude, in denen beispielsweise Waren oder Werkzeuge hergestellt werden, bieten eine Auswahl feil. Je nachdem, wie viel Zeit ihr investieren wollt, erhaltet ihr mehr oder weniger Erzeugnisse. Auf dieselbe Weise könnt ihr auch mehrere Einheiten auf einmal in Auftrag geben. Das ist besonders praktisch, wenn ihr über Nacht einen Vorrat anlegen wollt oder die eigene Armee aufstocken müsst. Aktiv spielen lohnt sich aber trotzdem, denn wenn ihr etwas regelmäßig in kurzen Abständen produziert, bekommt ihr am Ende des Tages mehr pro Stunde heraus.

Töpferkunst im Detail

Wie auch Die Siedler Online in Flash programmiert, entpuppt sich auch die Grafik von Forge of Empires als erstaunlich gut – für ein eigentlich installationsfreies Browserspiel, das ohne Download oder stundenlange Wartezeiten auskommt. Eine Registrierung genügt und nach wenigen Sekunden beginnt euer Steinzeitabenteuer. Apropos Stein: Die Gebäude spiegeln zudem die Weiterentwicklung eurer Zivilisation auch auf grafische Art wieder. Lehmhäuser verdrängen nach und nach die Fellhütten und komplexere Konstruktionen verwandeln im Laufe der Zeit eure Steinzeitsiedlung in eine mittelalterliche Stadt.
Es sind die vielen Kleinigkeiten, die alleine gesehen nicht weiter auffallen, aber zusammen ein stimmiges Bild ergeben. Große Gebäude in der Stadt werden teilweise durchsichtig, wenn die Maus über ein dahinter stehendes Gebäude fährt. Die Karte ist zoombar und voller Details, die erst in der Großansicht voll zur Geltung kommen. Gebt ihr beispielsweise einen Tonkrug in Auftrag, macht sich der Töpfer umgehend an die Arbeit. Vor dem Haus des Jägers liegt ein riesiges Mammut, das nach aller Kunst ausgeschlachtet wird. Nach jedem Login könnt ihr eure Bewohner beim morgendlichen Dorfspaziergang beobachten. (Noch sieht's aus, als ob sie auf einer Rolltreppe durch eure Ortschaft geschoben werden.:)

Auch erfreulich: Menüführung und Steuerung sind größtenteils selbsterklärend. Über orangene Buttons in der Bildschirmecke gelangt ihr zu den einzelnen Bereichen des Spiels wie Baumenü, Forschungsabteilung und Landkarte. Eine Freundesliste, Questgeber und zusätzliche Anzeigen lassen sich bei Bedarf wegklicken. Erklärungen sind ausreichend und vor allem dort vorhanden, wo sie gebraucht werden. Auch wenn manche Hinweise wie der zur Aufgabe, ein Warengebäude zu errichten, schon etwas übertrieben wirken: "Erforsche ein Warengebäude. Wähle es im Anschluss aus dem Baumenü unter den Warengebäuden aus und platziere es in deiner Stadt." Ja gut, wer hätte das gedacht ...
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