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Forge of Empires Interview: Zeitreise in die Zukunft ist bereits in Planung

23.05.2012 um 14:56 Uhr von Stephan Keller in SpecialsInterviewStrategie

Mit dem Start der Open Beta ist das neue Online-Strategiespiel Forge of Empires frei für jedermann zugänglich. Hunderttausende Spieler haben bislang die Gelegenheit genutzt und sich die spielerische Reise durch die historischen Epochen der Menschheit einmal angesehen. Publisher InnoGames legt fleißig nach und veröffentlicht neue Inhalte und Sprachversionen für das Browsergame, beispielsweise fällt heute der Startschuss für die US-Version.

Wir haben uns Nino Protic, den Produktmanager von Forge of Empires geschnappt und ihn mit ein paar Fragen gelöchert. Nino ist seit 2007 bei InnoGames und war vorher für das Browserspiel Die Stämme zuständig.

browsergames.de: Hi Nino, danke dass du dir Zeit für uns und unsere Leser nimmst. Mittlerweile kann sich jeder in der deutschen Version von Forge of Empires austoben. Für alle, die noch keinen Blick riskiert haben – könntest du uns nur ganz kurz erklären, worum's in eurem neuen Spiel geht?
Product Manager Nino Protic

Product Manager Nino Protic

Nino Protic: Forge of Empires ist ein strategisches Browsergame, bei dem du deine eigene Stadt durch die Jahrhunderte führst. Während eine steinzeitliche Siedlung nur aus wenigen primitiven Behausungen besteht, entwickelt sich deine Stadt im Laufe der Zeit immer weiter, wird immer größer, und spätestens im Mittelalter zu einer riesigen Metropole. Neue Zeitalter erreichst du durch die Erforschung von Technologien. Neben Produktionsanlagen und militärischen Ausbildungsstätten sind in deiner Stadt vor allem kulturelle Gebäude wie Schulen oder Kirchen wichtig, um das Wohlbefinden der Bewohner zu steigern. Darüber hinaus bietet Forge of Empires aber noch viel mehr. Friedfertige Spieler können die Städte anderer Herrscher besuchen und diese unterstützen. Auch der Handel mit Anderen ist wichtig, da kein Herrscher über alle benötigten Ressourcen selbst verfügt. Kampfeslustige Spieler können ihre Nachbarn hingegen angreifen und deren Städte und Ressourcen plündern. Neben einer umfangreichen Singleplayer-Kampagne, in der du einen ganzen Kontinent zu erobern hast, kannst du dich auch in PvP-Turnieren mit anderen Spielern messen. Dazu musst du jedoch eine schlagkräftige Armee aus verschiedenen Truppentypen zusammenstellen, die sich natürlich im Laufe der Jahrhunderte durch neue militärische Entwicklungen immer weiter verbessert.
browsergames.de: Nach Die Stämme und Grepolis bringt ihr nun noch ein weiteres Strategiespiel heraus. Habt ihr keine Angst vor Kannibalisierung, also dass ihr zu Gunsten von Forge of Empires Spieler aus euren anderen Games abzieht?

Nino Protic: Mit Die Stämme und Grepolis haben wir bereits sehr viele Erfahrungen und Erfolge im Bereich der Strategiespiele gesammelt. Diesen erfolgreichen Weg möchten wir auch mit Forge of Empires fortsetzen. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung des Spiels und dem durchgehend positiven Feedback der Spieler sind wir auch sehr zuversichtlich für die Zukunft. Wir machen uns keine Sorgen, dass Forge of Empires unsere anderen Spiele kannibalisiert, denn jeder dieser Titel spricht durchaus eine andere Zielgruppe an. Mit den verschiedenen kooperativen Features und dem starken Singleplayer-Content ist Forge of Empires auch für solche Spieler interessant, die nicht so sehr an PvP-Kämpfen interessiert sind. Unser Spiel macht also auch denjenigen Spaß, die sich vor allem dem Aufbau und der Gestaltung ihrer eigenen Stadt widmen und friedlich mit den anderen Spielern koexistieren wollen. Die Entscheidung, ein friedfertiger oder kriegerischer Herrscher zu sein, liegt also ganz beim Spieler. Damit grenzt sich Forge of Empires von Die Stämme und Grepolis ab, deren Fokus primär auf PvP-Kämpfen liegt.
browsergames.de: Die Weiterentwicklung durch mehrere Zeitalter als Spiel-Feature ist ja nicht neu. Bekanntester Vertreter wäre die PC-Reihe "Age of Empires", mit Age of Empires Online hat Microsoft auch einen clientbasierten Free-2-Play Titel veröffentlicht. Auch unter den Browserspielen gibt’s das schon, beispielsweise Terra Militaris … Was macht euer Spiel besonders?

Nino Protic: Forge of Empires unterscheidet sich von "Age of Empires" oder "Terra Militaris" durch eine ganze Reihe von Features. Ein erster Blick auf das Spiel zeigt sofort, dass wir uns bereits grafisch abheben. Im Gegensatz zu anderen eher comic-artigen Spielen setzt Forge of Empires bei seiner grafischen Gestaltung auf Realismus. Während der Entwicklung des Spiels war das Ziel unserer Grafiker, dass alle Gebäude im Spiel auch in der Realität so existiert haben könnten. Demensprechend haben wir auch sehr viel Zeit in deren Gestaltung investiert. Neben realistischen, detaillierten Gebäude haben wir aber auch noch eine ganze Reihe von unterschiedlichen Animationen in das Spiel eingebaut. So können die Spieler auch nach mehreren Tagen noch immer wieder neue Details entdecken, die ihnen zuvor noch nicht aufgefallen sind. Ebenso muss man für Age of Empires Online zum Beispiel weiterhin einen recht umfangreichen Client runterladen. Auch hinsichtlich der Weiterentwicklung durch die Zeitalter unterscheidet sich Forge of Empires von anderen Spielen. Bereits jetzt können die Spieler von der Steinzeit bis ins späte Mittelalter voranschreiten. Weitere Zeitalter sind jedoch bereits geplant, so dass man die eigene Stadt später sogar bis in die Zukunft führen kann. Auch die rundenbasierten Kämpfe auf einem Hexfeld gibt es so in den anderen Spielen nicht. Zudem ist der Spieler in Forge of Empires nicht so sehr festgelegt, was die Spielweise angeht – kooperativ, kompetitiv oder allein, lieber friedlicher Handel oder strategische Kämpfe – alles ist möglich!
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