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Clash of Clans Test: Mit Grünhäutern und Barbaren auf spaßiger Beutejagd

12.12.2013 um 12:00 Uhr von Marta Ejsmont in TestMobile GamesStrategie

Unsere kampfwütigen Einheiten stürmen das gegnerische Dorf und machen gnadenlos alles platt, was sich ihnen in den Weg stellt. Während der gesamten Aktion haben sie nur ein Ziel vor Augen: Ressourcen, Ressourcen und noch mehr Ressourcen. Und natürlich wollen sie auch nicht, dass sich feindliche Kobolde weiterhin ausbreiten und sich alles unter den Nagel reißen. Kein Wunder, machen uns die kleinen Biester doch das Leben unglaublich schwer. Und nicht nur die: Auch für andere Spieler sind wir ein gefundenes Fressen. (Ein Dank an dieser Stelle geht an alle, die unser Dorf fleißig plündern - es ist uns eine Freude und wir werden uns rächen).
In Clash of Clans dreht sich alles um den eigenen Clan, Angriffe auf gegnerische Dörfer und die Verteidigung des eigenen Gebiets. In Apples Store mischt das Spiel schon seit einiger Zeit mit in der Liste der erfolgreichsten Apps. Aber nicht nur Apple-Freunde können das Mobile Game zocken, denn der Titel steht seit einiger Zeit ebenfalls Android-Nutzern zur Verfügung. Also haben wir uns ein Android-Handy geschnappt und unsere kleine Siedlung aufgebaut, eine mehr oder weniger mächtige Armee auf die Beine gestellt und Kobolde verkloppt. Wie wir uns dabei geschlagen haben? Nun... anfangs gar nicht mal so schlecht.

Kostenlose Dörfer für alle

Im free-to-play Mobile Game fangen alle einmal klein an. Los geht’s nämlich in einer Siedlung im Mini-Format mitten im Nirgendwo. Obwohl, so klein ist unser Stück Land nun auch wieder nicht, in Clash of Clans wirkt einfach alles winzig, gedrungen und wie durch einen Zaubertrank geschrumpft. Aber genau das gefällt auf den ersten Blick: Niedliche, kleine, aber äußerst angriffslustige und sabbernde Wesen im schicken Comic-Look wuseln umher und wissen nicht so recht, was sie tun sollen oder wohin sie wollen. Wie üblich starten wir mit einem Tutorial, in dem uns kurz und knapp erläutert wird, welche Gebäude wir benötigen, wie wir sie überhaupt aufstellen und wie wir kämpfen. Das Tutorial ist nicht sonderlich ausführlich, führt uns aber gut in gängige Spielfunktionen von Clash of Clans ein. Danach bleiben uns einige Aufgaben in Form von zu ergatternden Errungenschaften, die unsere Lehrmeisterin vorgibt. Dabei müssen wir uns noch nicht einmal an eine feste Reihenfolge halten. Folgen wir den vorgegebenen Zielen, helfen sie uns dabei, unser Dorf fortwährend auszubauen und fiese Koboldbanden zu verprügeln. Obendrein sacken wir noch dicke Belohnungen ein, auch die Premiumwährung Juwelen ist anfangs immer mit dabei.

Unsere Kobolde lieben es, Ressourcen zu erbeuten.

Zurück zu den Ressourcen: Gold und Elixier sind das A und O in Clash of Clans. Beides benötigen wir, um unsere Siedlung voranzutreiben, Verteidigungsanlagen zu errichten, Hindernisse zu entfernen oder Truppen auszubilden. Und wie kommen wir an die Schätze? Ganz einfach: Über Goldminen und Elixiersammler, die den pinken Schatz für uns aus dem Boden pumpen. In dafür vorgesehenen Lagern wird alles anschließend deponiert. Nach Bedarf greifen wir dann darauf zurück und bringen unser Dorf auf Vordermann. Allerdings locken unsere Schätze gegnerische Spieler an, die nicht nur Lust auf Prügeleien haben, sondern nach Gold und Elixier lechzen wie Kinder nach Süßigkeiten oder Pommes - je nach Kind. Und da wären wir schon bei der kriegerischen Seite von Clash of Clans.

Riesenkeile mit Barbaren, XXL-Kriegern und Mauerbrechern

Gegen wen wir kämpfen, bleibt uns überlassen. Entweder stellen wir uns der herausfordernden Einzelspieler-Kampagne oder wir verwüsten Dörfer anderer Spieler. Ersteres ist knifflig, Letzeres oftmals äußerst ergiebig und simpel.

Zwar genießen wir anfangs einen Anfängerschutz – aber wie der Name schon sagt, hält dieser nicht ewig. Früher oder später kommen wir also in den „Genuss“, von anderen bösen und gemeinen Spielern angegriffen zu werden! Zu allem Überfluss geht ihr Bösewichte da draußen nicht gerade zimperlich mit unseren Schätzen und Gebäuden um. Bevor wir also all unser Erspartes in Deko oder anderen Schnickschnack investieren, sollten wir doch zwei, drei Münzen für die Verteidigung einsetzen. Davon gibt es in Clash of Clans nämlich zu genüge. Natürlich schalten wir die richtig fiesen Verteidigungsanlagen erst im späteren Spielverlauf frei, anfangs stehen uns beispielsweise „nur“ Kanonen, Bomben und Minenwerfer zur Verfügung. Letztere können wir übrigens gar nicht leiden – zumindest dann, wenn sie in fremden Gefilden stehen. Solltet ihr also in eurer Siedlung Minenwerfer haben, könnt ihr davon ausgehen, dass wir (vorerst) die Finger von euren Habseligkeiten lassen. In unserem Dorf aber verlassen wir uns natürlich auf die riesigen Minenwerfer. Mit ihnen schaffen wir es, ganze gegnerische Horden auszulöschen ohne auch nur einen Finger zu krümmen. Voraussetzung dafür ist, dass die Einheiten unseren Minenwerfer nicht so schnell in einen Trümmerhaufen verwandeln können. Eine kleine Mauer und weitere Kanonen wirken da Wunder. Apropos Kanonen: Sie feuern jeweils auf einen einzelnen Angreifer. Große Horden lassen sich damit also nur schlecht in kurzer Zeit eliminieren. Gleiches gilt übrigens auch für die robusten Bogenschützentürme.

Hoher Barbarenverschleiß, aber fette Beute für uns.

Mobile Games, Strategie, Echtzeitstrategie
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